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Hallo liebe Kids, heute geht unter Wasser und wird kugelig-rund mit stachligen Eigenschaften. Wir lernen die Kugelfische kennen.

Von denen gibt es nicht gerade wenige. Es sind über 200 verschiedene Arten und jeder sieht etwas anders aus. Alle leben sie am liebsten entlang der Küsten in tropischen Gewässern, wie in Afrika, Indien, Mittel- und Südamerika. Doch nicht überall an den Küsten fühlen sie sich zuhause, ein bisschen Anspruch haben sie dann schon. Korallenbänke oder Seegraswiesen müssen es dann schon sein.

Dort findet er dann auch seine Lieblingsspeisen, wie Krebse, Muscheln und Korallen, bei denen er dann mit seinem scharfen Gebiss problemlos die harte Schale knacken kann. Auch Würmer und Schwämme stehen manchmal auch dem Speiseplan. Außerdem hat der Kugelfisch bei der Suche nach der Beute noch einen Trick. Denn viele Tier verstecken sich im Meer unter dem Sand. Aber kein Problem für den gewitzten Kugelfisch. Er schwimmt einfach knapp über dem Boden entlang und pumpt stoßweise Wasser über den Grund und tadaa, die kleinen Leckerbissen unter der Sandoberfläche werden freigespült. Ganz schön clever.

Ihr Maul hat nicht nur scharfe Zähne, sondern sieht auch ein klein wenig lustig aus, so wie es meist ein wenig offen und sehr breit an der Spitze des Mauls steht. Es erinnert ein wenig an einen Schnabel. In Kombination zu den meist großen Augen ein ulkiger Anblick. Doch nicht unterschätzen, manche haben die Kraft einen Finger abzubeißen.

Doch nicht nur in dieser Hinsicht sind sie sehr genial. Könnt ihr euch denken wie die Kugelfische, egal welcher Art, grundsätzlich Aussehen? Oder habt ihr gar schon welche gesehen? Vielleicht in einer Tierdokumentation?

Im, nennen wir es mal, „Normalzustand“ sehen sie eigentlich unspektakulär aus. Gut unspektakulär ist vielleicht das falsche Wort. So richtig wie normale Fische, wie man sie sich vorstellt, sehen sie dann auch nicht aus. Ein wenig erinnern sie an ein etwas eckiges U-Boot, welches je nach Art von nur 2cm, wie der Erbsenkugelfisch bis hin zu 1,20m, wie der Riesenkugelfisch, lang werden kann. Aber trotzdem sieht es nicht so cool aus, wie wenn die Kugelfische aufgeregt sind oder sich in Gefahr sehen. Weil dann ist nämlich ihr Name Programm. Sie blasen ihren Körper zu einer richtig runden Kugel auf. Ihr könnt euch das wie einen Luftballon vorstellen, den ihr zum letzten Geburtstag aufgeblasen habt. Manche werden dann mit ihren Stacheln zu richtigen Stachelbällen, die sonst auch flach am Körper anliegen und durch den Druck aufgeblasen werden. Das ist richtige Hochleistung von den kleine Fischkörpern. Sie haben bestimmte Muskeln, die viel Wasser in den Magen pumpen bis sie sich unter dem Druck aufblähen. So versucht er natürlich bei Gefahr seinen Angreifer zu beeindrucken. Zusätzlich pumpt er dann auch noch das Wasser stoßweise aus seinem Maul und versucht ihn mit seinen scharfen Zähnen zu verletzten, wobei er das nur macht, wenn es nicht anders geht. Denn eigentlich sind die Kugelfische sehr scheue Unterwasserbewohner.

Im aller äußersten Notfall verfügt der Kugelfisch noch über Giftresevern, die er auch zur Verteidigung benutzen kann. Ja, die Fische sind giftig und dass nicht nur ein wenig. Die Kugelfische gehören zu den giftigsten Meeresbewohnern. Das kann für den Angreifer, welche sie fressen, zu denen leider auch wieder wir Menschen gehören oft tödlich ausgehen.

Doch, wenn wir sie in Ruhe lassen, nicht fangen und sogar töten, brauchen wir keinerlei Sorge vor dem Gift haben.

Es gibt aber noch was Großartiges zu lernen. Die Kugelfische produzieren das Gift gar nicht selbst. Wie sie produzieren es nicht selbst? Wie sollen sie dann darankommen? Es gibt schließlich keine Apotheke oder Supermarkt unter Wasser. Nein, das passiert, weil sie mit speziellen Bakterien zusammenarbeiten bzw. sie fressen. Das wird immer wilder. Aber keine Sorge, es ist ganz einfach. Die Bakterien leben auf Algen, welche die Kugelfisch sehr gerne fressen. Die produzieren das Gift. Der Körper der Kugelfische hat es hingebracht, das von den Bakterien hergestellte Gift im Körper zu sammeln und da hin zu leiten, wo sie es brauchen. Sogar wenn sie ihre Eier ablaichen. So sollen die Eier und Larven besser vor Feinden, die sie fressen wollen, geschützt werden. Die Kleinen möchten schließlich auch am liebsten je nach Art zwei bis zehn Jahre alt werden.

Die Kleinen schlüpfen meistens zuerst einmal als männliche Tiere und je nachdem, was das Leben so bringt und gebraucht wird können sie ihr Geschlecht wechseln und zu Weibchen werden.

Manche Herren sind, was den Nestbau unter Wasser angeht, richtige Künstler. Sie bauen mit ihren Flossen im Sand richtige, kreisförmige Sandburgen, die bis zu 2 Meter breit werden können und mit denen sie über Wochen beschäftigt sind. Die sehen ähnlich wie wunderschöne Mandalas aus. Wenn es dann so weit ist und sie die Damen beeindrucken müssen, dekorieren sie die Mitte dann noch mit beliebten Muscheln und Korallenstücken. Sind sie nicht großartig.

Die Kugelfische sind nicht die schnellsten Schwimmer in den Meeren und anderen Gewässern, da sie sich nur mit ihren Brustflossen fortbewegen, aber sie können dafür, vorwärts, rückwärts, auf-& abwärts schwimmen.

Kids, ihr seht die Kugelfische sind nicht nur in einer Hinsicht ganz schön cool, findet ihr nicht auch. Durch den wichtigen Schutz der Meere, Korallenriffe und der anderen Gewässer leisten wir auch einen großen Teil dazu bei, dass die Kugelfische ihre Heimat nicht verlieren und dadurch nicht aussterben.

Kugelfische sind aber nicht die einzigen Lebewesen bei uns auf der Erde von denen es etwas zu lernen gibt.

Tierschutz Beitrag Kugelfisch flach